Charaktere
In Arbeit
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Charaktere helfen dir, die Personen oder Entitäten zu organisieren, die in deiner Geschichte vorkommen. Sie fungieren als wiederverwendbare Profile, die Namen, Porträts und Pose-Varianten speichern und es so einfacher machen, wiederkehrende Charaktere in Szenen und Dialogen zu verwalten.
Charaktere sind optional. Du kannst weiterhin Dialoge erstellen oder Bilder direkt in Szenen platzieren, ohne einen Charakter zu definieren. Die Nutzung von Charakteren vereinfacht jedoch das Arbeiten mit Porträts und Ausdrücken besonders in größeren Projekten erheblich.
1. Charakterübersicht
Das Charaktere-Panel listet alle für deine Geschichte definierten Charaktere auf. Jeder Eintrag repräsentiert ein wiederverwendbares Charakterprofil, das mehrere visuelle Posen enthalten kann.
Gängige Anwendungen sind:
- Verwaltung wiederkehrender Charaktere über Szenen und Dialoge hinweg
- Speicherung von Porträtbildern und Pose-Varianten
- Konsistente visuelle Darstellung über die gesamte Geschichte hinweg
Charaktere sind global. Einmal erstellt, kannst du sie überall in deiner Geschichte verwenden.
2. Einen Charakter erstellen
Um einen Charakter zu erstellen, öffne das Charaktere-Panel und wähle + Character.
Jeder Charakter enthält die folgenden Felder:
- Name: Der Anzeigename des Charakters, der in Dialogen verwendet wird.
- Beschreibung (optional): Interne Notizen zum Charakter, zur Herkunft des Assets oder zu Design-Details.
- Porträt: Ein kleines Porträtbild, das als Referenz für den Charakter oder in Dialoganzeigen verwendet wird. Lege wiederverwendbare Porträts in der Media Library ab.
- Posen: Komplette Charakterbilder, die verschiedene Ausdrücke, Emotionen oder Körperhaltungen darstellen.
Ein Charakter kann mehrere Posen enthalten, sodass du während Gesprächen oder Szenen zwischen Ausdrücken wechseln kannst.
3. Porträts und Posen
Charaktere unterstützen zwei Arten von visuellen Darstellungen:
- Porträt: Ein kleines Bild zur Identifikation des Charakters. Wird oft in Dialogoberflächen verwendet.
- Pose: Ein kompletter Charakter-Sprite, der den Charakter in einem bestimmten Ausdruck, einer Haltung oder einem Outfit darstellt.
Jede Pose wird mit einem Posen-Namen gespeichert, zum Beispiel:
- neutral
- glücklich
- wütend
- nachdenklich
Diese Namen helfen dir, die richtige Pose schnell auszuwählen, wenn du den Charakter in einer Szene oder in einem Dialog platzierst.
4. Charaktere verwenden
Sobald sie erstellt sind, können Charaktere überall in deiner Geschichte verwendet werden.
Typische Anwendungen sind:
- Dialog-Editor: Weise den Charakter als Sprecher von Dialogzeilen oder Auswahlmöglichkeiten zu.
- Szenen-Editor: Zeige Charakterposen als visuelle Elemente in der Szene an.
Da Charaktere globale Referenzen sind, kann derselbe Charakter in mehreren Szenen und Kapiteln auftauchen.
5. Globale Update von Posen
Charakter-Visuals werden zentral verwaltet.
Wenn du eine Pose hinzufügst, entfernst oder aktualisierst, werden diese Änderungen automatisch überall dort übernommen, wo der Charakter vorkommt. So kannst du Artwork verbessern oder Ausdrücke anpassen, ohne jede Szene manuell bearbeiten zu müssen.
Zum Beispiel wird beim Aktualisieren der neutralen Pose eines Charakters automatisch jede Szene aktualisiert, in der diese Pose verwendet wird.
6. Optionaler Workflow
Charaktere sind für Bequemlichkeit konzipiert, nicht als Pflicht.
Du kannst weiterhin:
- Dialoge mit eigenen Sprechernamen erstellen
- Bilder direkt in Szenen platzieren
- Einmalige Charaktere verwenden, ohne ein Profil anzulegen
Die Verwendung von Charakterprofilen wird jedoch für Geschichten mit wiederkehrenden Charakteren oder vielen Dialogszenen empfohlen.
7. Best Practices
- Verwende konsistente Posen-Namen (z. B. neutral, glücklich, wütend).
- Fasse alle Posen unter einem Charakter zusammen, anstatt Duplikate zu erstellen.
- Nutze Porträts für mehr Klarheit im Dialog, wenn Charaktere häufig sprechen.
- Bewahre Beschreibungen als interne Notizen auf, z. B. zur Asset-Quelle oder zum Illustrator.
Gut organisierte Charaktere erleichtern die Verwaltung von dialoglastigen oder verzweigten Geschichten erheblich.