Erstelle ein Horrorspiel
In Arbeit
Diese Dokumentation wird noch erweitert und überarbeitet. Funktionen, Screenshots und Beschreibungen können sich bis zur öffentlichen Veröffentlichung von Talescape ändern. Wenn etwas unklar ist oder du Hilfe brauchst, frag bitte im offiziellen Talescape Discord. Wir klären das gern oder aktualisieren die Seiten nach Bedarf.
Nutze diesen Leitfaden, um ein Horrorspiel in Talescape zu planen. Horror lebt von Tempo, Atmosphäre, Informationskontrolle, Unsicherheit und dem Gefühl, dass sich die Welt durch das Verhalten des Spielers verändert.
Die Arbeit konzentriert sich auf Szeneneinstellungen, Variablen, Ereignisse und Auslöser, Bedingungen, Aktionen, das Debug Menu und Story Settings.
1. Definiere das Erlebnis
Beginne damit zu entscheiden, welche Art von Angst oder Spannung du erzeugen willst. Horror kann stille Beklemmung, Verfolgung, Rätsel, Überlebensdruck, psychische Unruhe, Körperhorror, übernatürliche Entdeckung oder moralisches Unbehagen sein.
Wähle beim Erstellen der Story einen Traumtyp, der zum emotionalen Ton passt. Fokussiere die erste spielbare Version auf eine klare Spannungs-Schleife: was die Spieler bemerken, was sie noch nicht wissen, was sie riskieren und was sich ändert, nachdem sie handeln.
2. Plane die Struktur
Plane die Struktur um eine Eskalation herum. Szenen können Sicherheit etablieren, Unsicherheit einführen, Optionen einschränken, neue Informationen offenbaren oder eine Entscheidung erzwingen. Die genauen Orte sind weniger wichtig als der Druck, den jede Szene erzeugt.
Eine Horrorstruktur kann linear, verzweigend oder erkundend sein. Die Spieler sollten Veränderung im Laufe der Zeit spüren: ein Objekt taucht auf, ein Geräusch beginnt, ein Ausgang verschwindet, eine Variable fällt oder eine vertraute Szene wird unsicher.
Setze eingeschränkte Bewegung sparsam ein. Weniger Ausgänge können Spannung erzeugen, aber die Spieler müssen trotzdem verstehen, was sie als Nächstes versuchen können.
3. Wähle die Kernsysteme
Horror hängt von Systemen ab, die Aufmerksamkeit und Timing steuern:
- Szeneneinstellungen: Hintergründe, Musik und Ambiente setzen die Stimmung.
- Szenenelemente: Bilder, Text, Ausgänge und Interaktionen offenbaren oder verbergen Informationen.
- Variablen: Verfolge Gefahr, Geisteszustand, Verdacht, Zeit oder Wissen.
- Ereignisse und Aktionen: Lösen Enthüllungen, Sounds, Bewegung oder Zustandsänderungen aus.
- Bedingungen: Entscheiden, wann etwas sichtbar, möglich oder gefährlich wird.
4. Baue den Spielerfluss
Baue den Ablauf darauf auf, was die Spieler glauben, was passiert. Lass sie beobachten, wählen, zögern, eine Grenze testen oder zu einer veränderten Szene zurückkehren.
Horror wirkt oft am besten, wenn Informationen in Stufen kommen. Eine Szene kann zuerst etwas Alltägliches zeigen, dann eine Inkonsistenz offenbaren und diese Inkonsistenz anschließend relevant machen. Nutze Interaktionen, Dialoge und Szenenwechsel, um zu steuern, wann die Spieler jedes Informationsstück erhalten.
Vermeide es, jede Bedrohung zu übererklären. Gib den Spielern genug Feedback, um Entscheidungen zu treffen, aber lasse Raum für Unsicherheit.
5. Füge Zustand und Logik hinzu
Verwende Variablen für den verborgenen Zustand der Horror-Erfahrung. Ein Wert kann Gefahr, Angst, Vertrauen, Kontamination, Verdacht, entdeckte Hinweise oder ob die Spieler eine Enthüllung ausgelöst haben, verfolgen.
Nutze Ereignisse, um Schocks, Enthüllungen und Zustandsänderungen auszulösen. Ein Ereignis kann ausgeführt werden, wenn eine Szene betreten wird, wenn ein Element inspiziert wird, wenn eine Dialogzeile erscheint oder wenn ein Timer endet. Verwende Einmal ausführen für Enthüllungen, die sich nicht wiederholen sollen. Verwende Sequenziell wenn das Timing wichtig ist, etwa um Text zu zeigen, einen Sound abzuspielen, eine Variable zu ändern und dann ein Bild zu enthüllen.
6. Präsentation verfeinern
Die Präsentation sollte Unsicherheit unterstützen. Nutze Hintergründe, Ambiente, Musik, Text- und Bildelemente, um Aufmerksamkeit zu lenken. Bedingungen können Bilder, Text, Ausgänge oder Interaktionen nur dann offenbaren, wenn die Spieler den richtigen Zustand erreichen.
Halte die Enthüllungs-Logik lesbar. Wenige klare Variablen sind leichter zu testen als viele sich überschneidende Flags. Wenn die Spieler eine Veränderung sehen, sorge dafür, dass die Veränderung einen Grund hat, auch wenn der Grund noch nicht vollständig erklärt wird.
7. Teste das Erlebnis
Sieh dir jede Szene zuerst einzeln in der Vorschau an, und teste dann längere Sequenzen. Horror-Tests prüfen nicht nur, ob die Logik funktioniert; sie prüfen auch, ob die Spannung in der richtigen Reihenfolge wirkt.
Benutze die Logs des Debug-Menüs, um zu bestätigen, dass Ereignisse in der beabsichtigten Reihenfolge ausgelöst werden. Nutze den Variablen-Tab, um zwischen Zuständen wie sicher, bedroht, entdeckt, versteckt oder entkommen zu wechseln. Überprüfe, dass Enthüllungen sich nicht versehentlich wiederholen und dass blockierte Wege verfügbar werden, wenn vorgesehen.
8. Bereite die Veröffentlichung vor
Vor der Veröffentlichung überprüfe Inhaltswarnungen, Altersfreigabe, Tags, Screenshots und ggf. KI-Offenlegung. Horrorgeschichten sollten sensiblen Inhalt genau beschreiben, damit Spieler wissen, was sie erwartet.
Führe automatische Prüfungen durch und behebe fehlende Hintergründe, unerreichbare Szenen, ungültige Bedingungen, fehlerhafte Ereignislogik oder unvollständige Marktplatzfelder, bevor du eine Veröffentlichung erstellst. Um tiefer zu gehen, siehe:
- Timers für verzögerte Bedrohungen oder Druck.
- Actions für sequentielle Präsentation.
- Debug Menu für Event- und Variablen-Tests.
- Content Guidelines für veröffentlichungssichere Horror-Inhalte.