Die nächste Version von Talescape ist verfügbar. Die wichtigste Änderung ist ein Redesign, das die App mit der Talescape-Webseite in Einklang bringt. Das Release fügt außerdem anpassbare Player-Steuerungen, Szenenübergänge, fortlaufende Sprecher‑Effekte, mehrere Verbesserungen im Editor‑Workflow und einen passwortlosen E‑Mail‑Login hinzu.
Die App folgt jetzt dem Design, das bereits auf der Talescape‑Webseite verwendet wird. Das ersetzt die vorherige blau‑violette Oberfläche, die auf Tailwind Plus basierte. Leider ist dieser Look inzwischen berüchtigt dafür, von "vibe coded" Software verwendet zu werden. Funfact: Ich habe tatsächlich eine Tailwind‑Plus‑Lizenz gekauft. Wohl gut investiertes Geld, schätze ich.
Das Redesign umfasst die Hauptoberfläche, den Editor und den Marketplace, inklusive ihrer Karten, Buttons und Panels. Tinten- und Schiefer‑Oberflächen bilden nun die Basis, während gedämpfte blaue Akzente selektiver eingesetzt werden. Dekorative Verläufe wurden größtenteils entfernt.
Die Dream‑Type‑Badges wurden ebenfalls überarbeitet. Deren Farben spiegeln sich in den eingebauten Player‑Paletten: Flieder und Mauve für Daydream, Braun und Pergament für Echo, Teal für Vision und Kohle mit Dunkelrot für Nightmare.
Bitte beachte, dass Screenshots in der Dokumentation sowie auf Steam oder itch.io noch das alte Design zeigen könnten. Ich werde sie so bald wie möglich aktualisieren.
Tastatursteuerungen sind jetzt verfügbar. Die Tastenbelegungen können in den Player‑Einstellungen angepasst werden. Die Tastatursteuerung deckt das Voranschreiten von Dialogen und Erzähltexten ab, das Auswählen von Optionen, das Navigieren zwischen Szenenobjekten und Inventargegenständen, das Inspizieren und Benutzen von Objekten sowie das Anwenden und Kombinieren von Items.
Dialoge können sich auch automatisch weiterbewegen. Die Lesegeschwindigkeit ist einstellbar und die automatische Fortschreitung pausiert immer dann, wenn der Spieler eine Entscheidung treffen muss.
Neue Szenenmarker machen verfügbare Aktionen leichter erkennbar. Ein Auge markiert Objekte, die inspiziert werden können, und ein Zeiger markiert Objekte, mit denen interagiert werden kann.
Der Player zeigt jetzt Fortschritt an, während die Medien einer Story vorbereitet werden. Heruntergeladene Assets werden lokal zwischengespeichert und bei späteren Ladevorgängen wiederverwendet, wodurch die Menge der neu zu ladenden Daten reduziert wird. Das ist noch kein kompletter Offline‑Modus. Inhalte müssen ggf. weiterhin vom Server geladen werden.
Szenenwechsel können jetzt einen von mehreren Übergängen verwenden: Crossfade, Durch Schwarzblenden, Durch Weißblenden, Blur‑Dissolve, Verschiebung nach links, Verschiebung nach rechts oder gar kein Übergang (nun ja, so war es vorher).
Der Übergang wird ausgewählt, wenn ein Szenenwechsel konfiguriert wird, sodass verschiedene Wechsel innerhalb derselben Story unterschiedliche Effekte nutzen können. Crossfade mischt die beiden Szenen, die Fade‑Optionen blenden durch Schwarz bzw. Weiß, Blur‑Dissolve macht das Bild beim Wechsel weicher, und die Shift‑Optionen verschieben die Ansicht horizontal.
Zusätzlich zu den einmaligen Animationen für Sprecher unterstützt der Standard‑Dialogstil jetzt fortlaufende Effekte für Sprecherportraits. Im Gegensatz zu den einmaligen Sprecheranimationen, die in einem früheren Release hinzugefügt wurden, laufen diese Effekte so lange weiter, wie sie aktiv sind.
Glitch wendet intermittierende Änderungen an Position, Farbton, Deckkraft und Skalierung des Portraits an und eignet sich so für Effekte wie eine gestörte Übertragung. Pulse ändert die Skalierung in regelmäßigem Rhythmus, während Breathe langsamere und subtilere Skalierungsänderungen nutzt, um Atmung zu suggerieren.
Sprecherportraits können jetzt außerdem horizontal oder vertikal gespiegelt, mit direkten Offsets positioniert und auf unterschiedlichen Ebenen platziert werden.
Neue Story, Menü‑ und Marketplace‑Vorschauen machen es möglich, Wiedergabe, Menü‑Styling und Marketplace‑Präsentation während des Editierens zu prüfen, ohne zunächst den entsprechenden Release‑Workflow durchlaufen zu müssen.
Mediendateien können jetzt einzeln aus einem Asset‑Pack importiert werden. Das vollständige Pack zu importieren ist nicht mehr nötig, wenn nur ein oder zwei Assets gebraucht werden.
Die automatische Anordnung von Dialogen wurde aktualisiert, um Verzweigungen und wieder zusammenführende Pfade verlässlicher zu handhaben. Das ergibt ein klareres Anfangslayout, bevor manuelle Anpassungen vorgenommen werden.
Talescape‑Konten können jetzt mit einer E‑Mail‑Adresse registriert und aufgerufen werden. Für jede Anmeldung wird ein Verifizierungscode per E‑Mail gesendet, sodass kein Passwort nötig ist.
Neue Konten benötigen keine Freigabe mehr. E‑Mail‑Konten erhalten Dreamer‑Zugang und können zum Spielen von Stories genutzt werden. Um die Authoring‑Funktionen freizuschalten, die Bards zur Verfügung stehen, muss zusätzlich ein externes Konto verbunden werden.